Was zählt zu Weißmehl?

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Zu Weißmehl gehören alle Mehle, die aus dem inneren Teil des Getreidekorns (dem Mehlkörper) hergestellt werden und bei denen die Randschichten (Kleie) sowie der Keimling weitgehend entfernt wurden. Typische Weißmehle sind: - **Weizenmehl Type 405** (in Deutschland das gängigste Weißmehl) - **Weizenmehl Type 550** (etwas höherer Ausmahlungsgrad, aber noch als Weißmehl eingestuft) - **Weizenmehl Type 650** (in einigen Ländern noch als Weißmehl betrachtet) - **Weißes Dinkelmehl** (z. B. Dinkelmehl Type 630) - **Weißes Roggenmehl** (z. B. Roggenmehl Type 815, wobei Roggenmehl meist dunkler ist als Weizenmehl) Weißmehl wird aus folgenden Getreidesorten hergestellt: - Weizen - Dinkel - Roggen (in geringem Maße, da Roggenmehl meist dunkler ist) - Seltener: Gerste, Hafer, Mais (als Maisstärke oder Maismehl, wenn geschält und ausgemahlen) **Typische Produkte aus Weißmehl:** - Weißbrot - Brötchen - Kuchen - Kekse - Pizza- und Pastateig **Merkmale von Weißmehl:** - Helle Farbe - Feine Konsistenz - Geringerer Gehalt an Ballaststoffen, Vitaminen und Mineralstoffen im Vergleich zu Vollkornmehl **Fazit:** Zu Weißmehl zählen alle hellen, stark ausgemahlenen Mehle, bei denen die Schale und der Keimling des Getreides entfernt wurden. Hauptsächlich handelt es sich dabei um Weizen- und Dinkelmehl niedriger Typenzahlen (z. B. 405, 550, 630).

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