Metabolische Flexibilität bezeichnet die Fähigkeit des Körpers, je nach Verfügbarkeit und Bedarf effizient zwischen verschiedenen Energiequellen – hauptsächlich Kohlenhydraten (Glukose) und Fetten – zu wechseln. Im Kontext von Verdauung und Ernährung bedeutet das: - **Nach einer kohlenhydratreichen Mahlzeit** nutzt der Körper bevorzugt Glukose als Energiequelle. - **Während Fastenphasen oder bei geringer Kohlenhydratzufuhr** schaltet der Stoffwechsel auf die Verbrennung von Fettsäuren um. Eine hohe metabolische Flexibilität ist ein Zeichen für einen gesunden Stoffwechsel. Sie ermöglicht es dem Körper, sich schnell an unterschiedliche Ernährungszustände anzupassen und Energie effizient bereitzustellen. Bei metabolischer Unflexibilität – wie sie oft bei Übergewicht, Insulinresistenz oder Typ-2-Diabetes vorkommt – gelingt dieser Wechsel weniger gut. Das kann zu Energiemangel, Heißhunger oder einer ineffizienten Nutzung von Nährstoffen führen. Zusammengefasst: Metabolische Flexibilität ist die Anpassungsfähigkeit des Stoffwechsels, je nach Nahrungsangebot und Energiebedarf zwischen Fett- und Kohlenhydratverbrennung zu wechseln.