Bei der Durchführung der Sulfatprobe (auch bekannt als Sulfatnachweis) wird die Substanz in Wasser oder eine andere geeignete Lösung abgetaucht, um Sulfationen (SO₄²⁻) nachzuweisen. Der Grund dafür ist, dass Sulfationen in wässriger Lösung besser nachgewiesen werden können. Typischerweise wird Bariumchlorid (BaCl₂) zur Lösung hinzugefügt. Wenn Sulfationen vorhanden sind, bildet sich ein weißer, unlöslicher Niederschlag von Bariumsulfat (BaSO₄). Das Abtauchen der Substanz in die Lösung ermöglicht es, die Sulfationen in der Probe zu lösen und die chemische Reaktion sichtbar zu machen.