Wann spricht man von Keesom-Wechselwirkung?

Antwort

Die Keesom-Wechselwirkung ist eine Art intermolekular Wechselwirkung, die zwischen permanenten Dipolen auftritt. Sie tritt auf, wenn sich die positiven und negativen Enden von Molekülen mit permanenten Dipolen anziehen. Diese Wechselwirkung ist nach dem Physiker Hendrik Antoon Lorentz Keesom benannt, der sie in den 1920er Jahren beschrieben hat. Keesom-Wechselwirkungen sind besonders wichtig in der Chemie und Physik, da sie die Eigenschaften von Flüssigkeiten und Feststoffen beeinflussen können, insbesondere in polaren Substanzen.

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