Wenn verschiedene ätherische Öle gemischt werden, entstehen keine neuen chemischen Verbindungen, sondern eine Mischung der einzelnen Bestandteile der jeweiligen Öle. Ätherische Öle bestehen aus einer Vielzahl von chemischen Verbindungen, hauptsächlich Terpene, Alkohole, Aldehyde, Ketone, Phenole, Ester und Oxide. Hier sind einige Beispiele für häufige Bestandteile ätherischer Öle: 1. **Limonen** - häufig in Zitrusölen wie Orangen- und Zitronenöl. 2. **Linalool** - in Lavendel- und Korianderöl. 3. **Eukalyptol (1,8-Cineol)** - in Eukalyptus- und Rosmarinöl. 4. **Menthol** - in Pfefferminzöl. 5. **Thymol** - in Thymianöl. 6. **Citral** - in Zitronengrasöl. Wenn du beispielsweise Lavendelöl (mit Linalool) und Pfefferminzöl (mit Menthol) mischst, erhältst du eine Mischung, die sowohl Linalool als auch Menthol enthält, aber keine neuen chemischen Verbindungen entstehen durch die Mischung selbst. Die Wirkung und der Duft der Mischung können jedoch durch die Kombination der verschiedenen Bestandteile verändert werden.