Bei korrekt durchgeführter Reinigung mit den **vorgesehenen Mitteln** (typisch: Kaffeefettlöser/Backflush-Reiniger für Brühgruppe/Siebträger, ggf. Entkalker für den Wasserkreislauf) sind im **ersten Kaffee danach** normalerweise nur **Spuren** zu erwarten – im Regelfall **unterhalb einer sinnvoll bezifferbaren Menge**, weil die Mittel dafür ausgelegt sind, sich mit Wasser vollständig auszuspülen. Was realistisch an „Resten“ übrig bleibt, hängt fast vollständig von **Spülmenge und Reinigungsart** ab: - **Backflush mit Kaffeefettlöser (Brühgruppe, Magnetventil, Duschsieb):** Wenn danach wie vorgesehen mehrfach ohne Reiniger gebackflusht und zusätzlich einige Leerbezüge gemacht werden, sind Rückstände typischerweise nur noch **im Spülwasser-Spurenbereich**. Wenn zu wenig gespült wurde, kann der erste Bezug noch **sensorisch auffallen** (seifig/bitter/chemisch) – dann waren es nicht „gefährliche Mengen“, aber eben **noch mess- bzw. schmeckbare Reste**. - **Entkalken (Boiler/Thermoblock/Wasserwege):** Hier ist das Risiko für spürbare Reste **größer**, weil mehr Volumen im System ist. Nach ordentlichem Durchspülen (mehrere Tankfüllungen je nach Maschine/Herstellerangabe) bleiben üblicherweise ebenfalls nur **Spuren**. Bei unzureichendem Spülen kann der erste Kaffee **sauer/stechend** schmecken. Eine belastbare Zahl in „mg im ersten Espresso“ lässt sich ohne **konkretes Mittel (Name/Konzentration)**, **Maschinentyp (E61/3-Wege-Ventil, Dualboiler, Thermoblock etc.)** und **exakt durchgeführte Spülprozedur** nicht seriös angeben. Praktisch gilt: **Schmeckt oder riecht der erste Bezug auffällig chemisch/seifig/sauer, ist noch zu wenig gespült worden**; nach weiterem Spülen verschwindet das. Herstellerinfos (allgemein): https://www.urndex.com/ (Cafiza/Entkalker-Herstellerseite) und https://www.pulycaff.com/ (Puly Caff)