Im Pigmentdruck werden Verdicker (auch Verdickungsmittel genannt) eingesetzt, um die Viskosität der Druckpaste zu steuern. Die Viskosität beschreibt, wie „dickflüssig“ oder...
Tendenziell ja: Sinkt die Viskosität (der Druck wird „dünnflüssiger“), nimmt bei Pigmentdruck oft die Haftung am Textil ab – **wenn** dadurch weniger Bindemittel/Film am Faserverbund verbleibt oder der Druck stärker „wegschlägt“ bzw. ungleichmäßig eindringt. Wichtig ist aber: Die Haftung wird nicht von der Viskosität allein bestimmt, sondern vor allem von - **Bindemittelanteil und -typ** (Filmbildung), - **Vernetzung/Fixierung** (Temperatur, Zeit, Katalysator), - **Benetzung/Untergrund** (Faserart, Vorbehandlung, Saugfähigkeit), - **Additiven** (Verdicker, Netzmittel, Weichmacher) und - **Auftragsmenge**. Praktisch heißt das: **Viskosität senken durch „mehr Wasser/mehr Verdünner“** kann die Haftung verschlechtern, weil der **Feststoff- und Bindemittelauftrag pro Fläche** sinkt. **Viskosität senken durch geeignete Rheologie-/Netzmittel bei gleichem Feststoffgehalt** muss die Haftung nicht verschlechtern, kann sie teils sogar verbessern (bessere Benetzung), solange die Fixierung stimmt.
Im Pigmentdruck werden Verdicker (auch Verdickungsmittel genannt) eingesetzt, um die Viskosität der Druckpaste zu steuern. Die Viskosität beschreibt, wie „dickflüssig“ oder...