Die Keilstrichformel ist bei Molekülen sinnvoll, deren räumliche Anordnung wichtig ist – vor allem bei tetraedrisch gebundenen Atomen mit vier verschiedenen Substituenten, also typisch...
Warum zeigen Moleküle mit Spiegelbildern keine optische Aktivität?
Antwort vomOptische Aktivität tritt auf, wenn ein Molekül chiral ist, das heißt, es hat keine Symmetrieebene oder ein Zentrum, das es mit seinem Spiegelbild identisch macht. Wenn ein Molekül jedoch Spiegelmöglichkeiten aufweist, bedeutet dies, dass es eine Symmetrie hat, die es ermöglicht, dass das Molekül und sein Spiegelbild identisch sind. Diese Symmetrie führt dazu, dass die Moleküle in einer Lösung nicht in der Lage sind, die Polarisationsebene von Licht zu drehen, was die Voraussetzung für optische Aktivität ist. Ein chiralisches Molekül kann in zwei Enantiomeren existieren, die sich wie Bild und Spiegelbild verhalten und unterschiedliche optische Eigenschaften aufweisen. Wenn ein Molekül jedoch achiral ist, weil es eine Symmetrieachse oder eine Symmetrieebene hat, gibt es keine Enantiomeren, und somit auch keine optische Aktivität.
Verwandte Fragen
Gibt es ein Open-Source-Programm zur Visualisierung von Molekülen?
Ja. Bekannte Open-Source-Programme für die Molekülvisualisierung sind: Avogadro – einfach für 3D-Moleküle, Bearbeitung und Visualisierung: Jmol / JSmol – Java-/Browser...