Wie berechnet man die Nichtkarbonathärte im Wasser?

Antwort

Die Nichtkarbonathärte (auch permanente Härte genannt) im Wasser wird berechnet, indem man die Gesamthärte und die Karbonathärte (temporäre Härte) des Wassers kennt. Die Formel lautet: Nichtkarbonathärte = Gesamthärte - Karbonathärte Hier sind die Schritte zur Berechnung: 1. **Gesamthärte messen**: Die Gesamthärte des Wassers wird in der Regel in Grad deutscher Härte (°dH) oder Millimol pro Liter (mmol/L) gemessen. Sie kann durch verschiedene Testkits oder durch eine Wasseranalyse im Labor bestimmt werden. 2. **Karbonathärte messen**: Die Karbonathärte, die hauptsächlich durch die Konzentration von Calcium- und Magnesiumbikarbonaten im Wasser bestimmt wird, kann ebenfalls mit Testkits oder durch eine Laboranalyse gemessen werden. 3. **Berechnung durchführen**: Subtrahiere die Karbonathärte von der Gesamthärte, um die Nichtkarbonathärte zu erhalten. Beispiel: - Gesamthärte: 15 °dH - Karbonathärte: 10 °dH Nichtkarbonathärte = 15 °dH - 10 °dH = 5 °dH Die Nichtkarbonathärte beträgt in diesem Beispiel 5 °dH.

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