Gibt es Tiere, mit denen man die Evolutionsfaktoren gut erkennen kann?

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Ja, es gibt mehrere Tiere, an denen man die Evolutionsfaktoren gut erkennen kann. Ein bekanntes Beispiel sind die Darwin-Finken auf den Galapagos-Inseln. Diese Vögel zeigen eine bemerkenswerte Vielfalt in Schnabelform und -größe, die sich an die unterschiedlichen Nahrungsquellen auf den Inseln angepasst haben. Diese Unterschiede sind ein klassisches Beispiel für adaptive Radiation, bei der sich eine Art in mehrere spezialisierte Arten aufspaltet. Ein weiteres Beispiel sind die Buntbarsche (Cichliden) in den afrikanischen Seen, insbesondere im Viktoriasee, Malawisee und Tanganjikasee. Diese Fische haben eine enorme Vielfalt an Formen und Verhaltensweisen entwickelt, die auf unterschiedliche ökologische Nischen spezialisiert sind. Auch die Fruchtfliege Drosophila melanogaster ist ein häufig verwendetes Modellorganismus in der Evolutionsbiologie. Aufgrund ihrer kurzen Generationszeit und der einfachen Haltung im Labor kann man bei diesen Fliegen evolutionäre Veränderungen über viele Generationen hinweg beobachten. Diese Beispiele zeigen, wie natürliche Selektion, genetische Drift, Mutation und Migration als Evolutionsfaktoren wirken können.

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