Ein Igel sucht bei Regen meist Schutz, zum Beispiel unter Hecken, Laub, Holzstapeln oder in dichtem Gebüsch. Er bleibt oft eher versteckt, kann aber trotzdem unterwegs sein, weil feuchte Erde und...
Brauchen Schuppige oder Schwefelporlinge im Mai Regen, bevor sie erscheinen?
Antwort vom**Nein – weder schuppige noch Schwefel-Porlinge brauchen im Mai zwingend Regen, um zu erscheinen. Sie können auch bei trockenem, sonnigem Wetter fruktifizieren; Regen sorgt meist nur dafür, dass sie schneller, saftiger und auffälliger wachsen.** ([baumpflegeportal.de](https://www.baumpflegeportal.de/baumkrankheiten/regelmasige-baumkontrolle-notwendig-schwefelporling/)) ## Entscheidend ist nicht der einzelne Regentag Beide Arten sitzen auf Holz und nutzen die Feuchtigkeit, die im Stamm oder Ast schon gespeichert ist. Wenn das Substrat innen noch genug Wasser hat, können Fruchtkörper auch nach mehreren trockenen Tagen kommen. Gerade im Mai ist in vielen Bäumen noch ausreichend Restfeuchte vorhanden. Das passt auch zur typischen Saison: Schuppiger Porling hat oft seinen Schwerpunkt im Mai, Schwefelporling erscheint meist ab April oder ab Mitte Mai bis in Herbst hinein. ([pilzbuch-pilzwelten.de](https://www.pilzbuch-pilzwelten.de/schuppiger-porling/cerioporus-squamosus.html)) ## Was Trockenheit praktisch verändert Trockenes, sonniges Wetter verhindert das Erscheinen also nicht automatisch – aber es verkürzt oft das „gute“ Zeitfenster. Schwefelporlinge werden dann schneller zäh, trocken und brüchig; auch die Farbe kann sich je nach Feuchtigkeit verändern. Genau deshalb übersieht man sie bei Trockenheit leichter oder findet sie schon überständig, obwohl sie erst kurz da sind. ([fungiversum.de](https://fungiversum.de/laetiporus-sulphureus/)) ## Der wichtige Unterschied in der Praxis Der häufige Denkfehler ist: „Kein Regen = keine Porlinge.“ Bei diesen beiden Arten stimmt das so nicht. Treffender ist: - **Regen erhöht die Chance auf frische, üppige Fruchtkörper** - **Trockenheit schließt Funde nicht aus** - **an sonnigen Tagen altern die Fruchtkörper oft schneller** Das ist der praktische Unterschied zu vielen klassischen Waldbodenpilzen, die viel direkter auf Niederschläge reagieren. ## Für den Mai heißt das konkret Wenn du im Mai suchst, lohnt sich das auch nach einer trockenen, sonnigen Phase – vor allem an bekannten Wirtsbäumen und bereits befallenen Stämmen. Nach Regen sind die Chancen meist **nicht unbedingt auf „mehr Pilze“**, sondern vor allem auf **jüngere, weichere und besser sichtbare Fruchtkörper** höher.