Was ist Konnektivismus?

Antwort

Konnektivismus ist eine Lern- und Bildungstheorie, die besagt, dass Wissen in einem Netzwerk von Beziehungen und Verbindungen entsteht. Diese Theorie wurde insbesondere von George Siemens und Stephen Downes entwickelt und betont die Rolle von Technologie und sozialen Medien im Lernprozess. Im Konnektivismus wird Lernen als ein dynamischer Prozess betrachtet, der nicht nur in individuellen Köpfen stattfindet, sondern auch in den Interaktionen zwischen Menschen und den Informationen, die sie austauschen. Wichtige Aspekte des Konnektivismus sind: 1. **Netzwerkbildung**: Lernen geschieht durch die Vernetzung von Informationen und Menschen. 2. **Rolle der Technologie**: Digitale Werkzeuge und Plattformen sind entscheidend für den Zugang zu Wissen und den Austausch von Ideen. 3. **Selbstgesteuertes Lernen**: Lernende sind aktiv in den Prozess eingebunden und gestalten ihr Lernen selbst. 4. **Vielfalt der Quellen**: Wissen kann aus verschiedenen Quellen stammen, und die Fähigkeit, relevante Informationen zu finden und zu bewerten, ist entscheidend. Konnektivismus ist besonders relevant in der heutigen, von Technologie geprägten Welt, in der Informationen schnell verfügbar sind und Lernen oft in sozialen Kontexten stattfindet.

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