Unterrichtsmethoden, Unterrichtstechniken und Sozialformen sind drei verschiedene, aber miteinander verbundene Begriffe im didaktischen Kontext: **1. Unterrichtsmethoden:** Das sind übergeordnete, geplante Vorgehensweisen, mit denen Lernziele erreicht werden sollen. Beispiele sind: Frontalunterricht, Gruppenarbeit, Projektarbeit, Stationenlernen, etc. Methoden geben also den Rahmen vor, wie der Unterricht grundsätzlich gestaltet wird. **2. Unterrichtstechniken:** Das sind konkrete Handlungsweisen oder „Werkzeuge“, die innerhalb einer Methode eingesetzt werden. Sie sind kleinteiliger als Methoden. Beispiele: Fragetechniken, Visualisierung am Tafelbild, Mindmapping, Rollenspiel, Brainstorming, etc. **3. Sozialformen:** Sie beschreiben die Organisationsform, in der die Lernenden zusammenarbeiten. Es geht also darum, wie die Schüler*innen im Unterricht miteinander agieren. Die wichtigsten Sozialformen sind: - Einzelarbeit - Partnerarbeit - Gruppenarbeit - Plenum (Klassenunterricht) **Zusammengefasst:** - **Methoden** sind der „große Plan“ (z.B. Gruppenarbeit als Methode). - **Techniken** sind die konkreten Werkzeuge (z.B. Brainstorming in der Gruppenarbeit). - **Sozialformen** beschreiben, wie die Lernenden organisiert sind (z.B. arbeiten sie in Gruppen oder einzeln?). Alle drei Aspekte greifen im Unterricht ineinander und bestimmen gemeinsam, wie Lernprozesse gestaltet werden.