Ja, an der Universität Göttingen wurden auch außerhalb der Naturwissenschaften und Mathematik bedeutende Leistungen erbracht. Die Universität Göttingen, gegründet 1737,... [mehr]
In den Sozial- und Geisteswissenschaften gibt es in vielen Ländern, darunter auch Deutschland, seit Jahren einen Trend zu Sparmaßnahmen, der sich unter anderem in Stellenstreichungen, befristeten Arbeitsverträgen und der Reduzierung von Studienangeboten äußert. Hochschulen und Universitäten stehen häufig unter finanziellem Druck, und die Sozial- und Geisteswissenschaften sind dabei oft besonders betroffen, da sie im Vergleich zu den sogenannten MINT-Fächern (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) weniger Drittmittel einwerben und von der Politik und Wirtschaft seltener als „zukunftsrelevant“ eingestuft werden. Konkret bedeutet das: - **Stellenstreichungen:** Immer wieder werden Professuren und Mittelbaustellen nicht nachbesetzt oder ganz gestrichen. - **Befristungen:** Viele wissenschaftliche Mitarbeiterstellen sind befristet, was zu unsicheren Karriereperspektiven führt. - **Kürzungen bei Studiengängen:** Manche Fächer werden zusammengelegt oder ganz abgeschafft, wenn die Studierendenzahlen sinken oder das Fach als „nicht systemrelevant“ gilt. - **Weniger Ressourcen:** Es gibt oft weniger Geld für Forschung, Lehre und Infrastruktur. Diese Entwicklung wird regelmäßig von Fachverbänden, Gewerkschaften und Studierendenvertretungen kritisiert. Sie argumentieren, dass Sozial- und Geisteswissenschaften für eine demokratische, reflektierte Gesellschaft unverzichtbar sind. Weitere Informationen findest du beispielsweise beim Deutschen Hochschulverband ([https://www.hochschulverband.de/](https://www.hochschulverband.de/)) oder der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft ([https://www.gew.de/](https://www.gew.de/)).
Ja, an der Universität Göttingen wurden auch außerhalb der Naturwissenschaften und Mathematik bedeutende Leistungen erbracht. Die Universität Göttingen, gegründet 1737,... [mehr]