Hat ein schwedischer Professor bei Schulnoten den Sozialismus untersucht?

Antwort

Die Geschichte, dass ein schwedischer Professor oder Lehrer mit Schulnoten den Sozialismus untersucht oder "bewiesen" habe, ist ein weitverbreiteter Mythos und keine belegte wissenschaftliche Studie. Oft kursiert diese Anekdote in verschiedenen Varianten, meist mit dem Ziel, die angeblichen Schwächen des Sozialismus zu illustrieren. Typischer Ablauf der Geschichte: Ein Professor kündigt an, in seiner Klasse alle Noten zu "vergesellschaften", also den Durchschnitt zu vergeben, unabhängig von der individuellen Leistung. Anfangs freuen sich die Schwächeren, die Stärkeren strengen sich weniger an, und am Ende fallen die Noten für alle ab. Die Moral: Sozialismus führe zu Gleichmacherei und Leistungsabfall. Faktencheck: - Es gibt keine seriösen Quellen oder wissenschaftlichen Publikationen, die diese Geschichte belegen. - Die Anekdote wird häufig in den USA erzählt, manchmal mit dem Zusatz, es sei ein schwedischer Professor gewesen, manchmal ein amerikanischer. - Sie wird oft als Gleichnis oder Parabel genutzt, nicht als tatsächliches Experiment. Fazit: Die Geschichte ist ein populärer Mythos und kein reales wissenschaftliches Experiment. Sie dient meist als politisches Argument und nicht als Beleg für die Funktionsweise von Sozialismus. Weitere Informationen: - [Snopes: The 'Socialism in the Classroom' Story](https://www.snopes.com/fact-check/socialism-class-grades/) - [Wikipedia: Parabel vom Notendurchschnitt](https://de.wikipedia.org/wiki/Parabel_vom_Notendurchschnitt)

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