Welche Qualifikation braucht ein Ausbilder im Betrieb für eine Umschulung zum Fachinformatiker?

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Für eine betriebliche Umschulung zum/zur Fachinformatiker/in (IHK) muss der/die Ausbilder/in im Betrieb in der Regel: - **Persönlich geeignet** sein (keine einschlägigen Verstöße, die die Ausbildung untersagen würden). - **Fachlich geeignet** sein: eine **einschlägige berufliche Qualifikation** im IT-Umfeld (typisch: Abschluss als Fachinformatiker/in oder ein vergleichbarer IT-Berufsabschluss, alternativ ein einschlägiges Studium) **und** ausreichende **Berufspraxis**, sodass die Inhalte des jeweiligen Fachinformatiker-Schwerpunkts sicher vermittelt werden können. - **Berufs- und arbeitspädagogisch geeignet** sein: nachgewiesen durch die **AEVO** (Ausbildereignungsprüfung, „AdA-Schein“). Die konkrete Anerkennung, ob ein Abschluss „gleichwertig“ ist und ob die Praxis ausreicht, prüft und bestätigt die zuständige **IHK** (je nach Region können Details variieren). Weitere Infos zur AEVO: https://www.gesetze-im-internet.de/aevo/ und zur IHK allgemein: https://www.ihk.de/

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