Wie werde ich Lehrerin?

Antwort vom

Um Lehrerin zu werden, sind in Deutschland in der Regel folgende Schritte notwendig: 1. **Abitur oder Fachhochschulreife**: Voraussetzung für das Lehramtsstudium ist meist das Abitur. 2. **Lehramtsstudium an einer Universität**: Du wählst die Schulform (z. B. Grundschule, Gymnasium, Realschule, Berufsschule) und studierst mindestens zwei Fächer sowie Bildungswissenschaften. Das Studium schließt mit dem Ersten Staatsexamen oder einem Master of Education ab. 3. **Vorbereitungsdienst (Referendariat)**: Nach dem Studium folgt der praktische Teil, das Referendariat, das etwa 18–24 Monate dauert. Hier sammelst du Praxiserfahrung an Schulen und schließt mit dem Zweiten Staatsexamen ab. 4. **Bewerbung und Einstellung**: Mit dem Zweiten Staatsexamen kannst du dich auf eine Stelle als Lehrerin bewerben. Die Einstellung erfolgt je nach Bundesland und Schulform entweder als Beamtin oder Angestellte. **Weitere Hinweise:** - Die genauen Anforderungen und Abläufe können je nach Bundesland variieren. - Es gibt auch Quereinstiegsprogramme für bestimmte Fächer mit Lehrermangel. Weitere Informationen findest du z. B. auf den Seiten der Kultusministerien der Bundesländer oder auf [Lehrer werden – offizielle Seite der Kultusministerkonferenz](https://www.kmk.org/themen/lehrkraefte/lehramtsstudium-und-lehrkraefteausbildung.html).

Kategorie: Beruf Tags: Lehrerin Ausbildung Studium

Verwandte Fragen

Was ist ein Volontariat?

Ein Volontariat ist eine befristete praktische Ausbildung im Beruf – meist im Journalismus, in Medien, Verlagen, PR oder Kultur – bei der du direkt im Betrieb arbeitest und systematisch an...

Welche Ausbildung brauche ich als Baumaschinenführer?

Als Baumaschinenführer brauchst du meist keine klassische Berufsausbildung nur für den Einstieg – entscheidend sind eine passende Unterweisung, praktische Erfahrung und je nach Maschin...

Sind Diskriminierung und herabwürdigende Behandlung in der Lehrzeit mit „Lehrjahre sind keine Herrenjahre“ zu rechtfertigen?

Nein. Der Spruch bedeutet höchstens, dass Ausbildung anstrengend ist und man nicht sofort alle Freiheiten eines voll eingearbeiteten Mitarbeiters hat – er rechtfertigt aber keine Diskrimini...