Was ist ein Orientierungspraktikum als Betreuungskraft?

Antwort

Ein Orientierungspraktikum als Betreuungskraft bietet dir die Möglichkeit, erste Einblicke in den Beruf der Betreuungskraft (nach § 43b, 53b SGB XI) zu gewinnen. In diesem Praktikum lernst du typische Aufgaben kennen, wie die Unterstützung und Aktivierung von Senioren oder Menschen mit Unterstützungsbedarf in Pflegeeinrichtungen, Tagesstätten oder ambulanten Diensten. **Typische Inhalte und Aufgaben im Orientierungspraktikum:** - Begleitung und Unterstützung bei Alltagsaktivitäten (z. B. gemeinsames Kochen, Basteln, Spazierengehen) - Mitwirkung bei Freizeit- und Beschäftigungsangeboten - Unterstützung bei der sozialen Betreuung und Kommunikation - Beobachtung und Dokumentation von Bedürfnissen und Entwicklungen der betreuten Personen - Zusammenarbeit mit Pflegepersonal und anderen Betreuern **Dauer und Voraussetzungen:** Das Orientierungspraktikum dauert meist zwischen zwei und vier Wochen. Es ist oft Voraussetzung für die anschließende Qualifizierung zur Betreuungskraft nach § 43b, 53b SGB XI. In der Regel benötigst du keine speziellen Vorkenntnisse, solltest aber Interesse am Umgang mit Menschen, Einfühlungsvermögen und Zuverlässigkeit mitbringen. **Ziel des Praktikums:** Das Praktikum soll dir helfen, herauszufinden, ob der Beruf der Betreuungskraft zu dir passt, und erste praktische Erfahrungen sammeln, bevor du eine entsprechende Weiterbildung beginnst. Weitere Informationen findest du beispielsweise bei [der Bundesagentur für Arbeit](https://www.arbeitsagentur.de/bildung/berufe/betreuungskraft) oder direkt bei Pflegeeinrichtungen in deiner Nähe.

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