Was ist der Unterschied zwischen geregelten und nichtgeregelten Baustoffen?

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Geregelte Baustoffe sind Materialien, die spezifischen Normen, Vorschriften oder Regelwerken unterliegen. Diese Normen definieren die Eigenschaften, Qualitätsanforderungen und Prüfverfahren, die der Baustoff erfüllen muss. Beispiele für solche Regelwerke sind DIN-Normen (Deutsches Institut für Normung) oder europäische Normen (EN). Geregelte Baustoffe bieten somit eine gewisse Sicherheit und Verlässlichkeit hinsichtlich ihrer Qualität und Eignung für bestimmte Bauvorhaben. Nichtgeregelte Baustoffe hingegen unterliegen keinen spezifischen Normen oder Vorschriften. Ihre Eigenschaften und Qualität können variieren, und es gibt keine standardisierten Prüfverfahren, die ihre Eignung bestätigen. Der Einsatz solcher Baustoffe erfordert daher eine individuelle Prüfung und Bewertung durch Fachleute, um sicherzustellen, dass sie den Anforderungen des jeweiligen Bauprojekts entsprechen. Zusammengefasst: - **Geregelte Baustoffe**: Unterliegen spezifischen Normen und Vorschriften, bieten standardisierte Qualität und Sicherheit. - **Nichtgeregelte Baustoffe**: Unterliegen keinen spezifischen Normen, erfordern individuelle Prüfung und Bewertung.

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