Das Industriezeitalter, auch als industrielle Revolution bekannt, begann im späten 18. Jahrhundert und setzte sich bis ins 19. Jahrhundert fort. In dieser Zeit erlebte die Bauindustrie bedeutende... [mehr]
Der Wasserwiderstandswert (W-Wert) gibt an, wie widerstandsfähig ein Baustoff gegen das Eindringen von Wasser ist. Die Werte W1 und W2 werden häufig bei Putzen, Mörteln oder anderen Baustoffen verwendet, insbesondere nach der Norm DIN EN 998-1. **Unterschied zwischen W1 und W2:** - **W1 (niedriger Wasseraufnahme-Wert):** Bedeutet, dass der Baustoff eine **niedrige Wasseraufnahme** hat. Er nimmt also wenig Wasser auf und ist daher besser gegen Feuchtigkeit geschützt. W1 wird oft für Außenputze oder Bereiche verwendet, die stärker der Witterung ausgesetzt sind. - **W2 (höherer Wasseraufnahme-Wert):** Bedeutet, dass der Baustoff eine **höhere Wasseraufnahme** zulässt. Er nimmt also mehr Wasser auf als W1. W2 wird meist für Innenbereiche oder weniger beanspruchte Außenbereiche verwendet. **Zusammengefasst:** W1 = geringere Wasseraufnahme (besserer Schutz gegen Feuchtigkeit) W2 = höhere Wasseraufnahme (weniger Schutz gegen Feuchtigkeit) **Normenbezug:** Die genauen Grenzwerte sind in der DIN EN 998-1 geregelt. Beispielsweise darf ein Putz der Kategorie W1 maximal 0,4 kg/(m²·min^0,5) Wasser aufnehmen, während W2 bis zu 0,5 kg/(m²·min^0,5) zulässt. **Fazit:** W1 ist für feuchtebelastete Bereiche besser geeignet als W2.
Das Industriezeitalter, auch als industrielle Revolution bekannt, begann im späten 18. Jahrhundert und setzte sich bis ins 19. Jahrhundert fort. In dieser Zeit erlebte die Bauindustrie bedeutende... [mehr]