Warum ist eine dauerhafte oder regelmäßige Einteilung von Produkten in der Renner-Penner-Matrix wenig sinnvoll?

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Eine permanente oder periodische Einteilung der Produkte innerhalb einer Renner-Penner-Matrix ist wenig sinnvoll, weil die Renner-Penner-Matrix eine Momentaufnahme des aktuellen Absatzverhaltens liefert. Sie zeigt, welche Produkte sich aktuell gut (Renner) oder schlecht (Penner) verkaufen. Die Absatzsituation kann sich jedoch durch saisonale Schwankungen, Trends, Aktionen, Sortimentsänderungen oder externe Einflüsse (z. B. Konkurrenz, Marktveränderungen) schnell ändern. Wird die Einteilung dauerhaft oder in festen Intervallen vorgenommen, besteht die Gefahr, dass Produkte zu früh oder zu spät als Renner oder Penner klassifiziert werden. Das kann zu Fehlentscheidungen führen, etwa wenn ein saisonales Produkt nach der Hochsaison als Penner eingestuft und aus dem Sortiment genommen wird, obwohl es im nächsten Jahr wieder gefragt wäre. Ebenso können kurzfristige Verkaufsspitzen dazu führen, dass ein Produkt fälschlicherweise als Renner gilt. Die Renner-Penner-Matrix sollte daher flexibel und situationsbezogen eingesetzt werden, um aktuelle Entwicklungen und Veränderungen im Sortiment zeitnah zu berücksichtigen. Nur so können fundierte Entscheidungen über Sortimentsgestaltung, Lagerhaltung und Marketingmaßnahmen getroffen werden.

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