Wie konnten 2016 die Reallöhne steigen, obwohl auch die Preise stiegen?

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Reallöhne steigen, wenn die Löhne stärker wachsen als die Preise (Inflation). Das bedeutet: Auch wenn die Preise für Waren und Dienstleistungen steigen, können die Reallöhne trotzdem zunehmen – nämlich dann, wenn die Löhne prozentual noch stärker steigen als die Preise. Beispiel: - Steigen die Löhne um 3 % und die Preise (Inflation) nur um 1 %, dann beträgt der Anstieg der Reallöhne 2 %. - Die Menschen können sich also trotz steigender Preise mehr leisten als vorher. 2016 war das in Deutschland der Fall: Die Nominallöhne (also die Löhne ohne Berücksichtigung der Inflation) sind stärker gestiegen als die Verbraucherpreise. Dadurch hatten die Menschen real mehr Geld zur Verfügung.

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