Die Griechenlandkrise bezieht sich auf eine schwere Finanzkrise, die Griechenland ab 2009 erfasste. Sie war das Ergebnis einer Kombination aus hohen Staatsverschuldungen, strukturellen Problemen der griechischen Wirtschaft und der globalen Finanzkrise von 2007-2008. Die Krise führte zu einem drastischen Rückgang des Bruttoinlandsprodukts (BIP), hohen Arbeitslosenzahlen und sozialen Unruhen. Um die Krise zu bewältigen, erhielt Griechenland mehrere Rettungspakete von der Europäischen Union (EU) und dem Internationalen Währungsfonds (IWF), die jedoch mit strengen Sparmaßnahmen und Reformen verbunden waren. Diese Maßnahmen führten zu weitreichenden Protesten und einer tiefen gesellschaftlichen Spaltung. Die Krise hatte auch Auswirkungen auf die gesamte Eurozone und führte zu Diskussionen über die Stabilität der gemeinsamen Währung. In den letzten Jahren hat sich die wirtschaftliche Lage in Griechenland allmählich verbessert, doch die Folgen der Krise sind weiterhin spürbar.