Restriktive Finanzpolitik bedeutet, dass der Staat weniger Geld ausgibt oder mehr Steuern einnimmt. Das macht er, wenn die Preise zu schnell steigen (Inflation). So bleibt weniger Geld im Umlauf, und... [mehr]
Ein einfaches Beispiel für restriktive Finanzpolitik, das oft einen „Aha-Moment“ auslöst: Stell dir vor, der Staat gibt normalerweise viel Geld aus, zum Beispiel für neue Straßen, Schulen oder Sozialleistungen. Wenn die Wirtschaft aber „überhitzt“ – das heißt, die Preise steigen schnell (Inflation) und die Nachfrage ist sehr hoch –, dann entscheidet sich der Staat, weniger Geld auszugeben oder die Steuern zu erhöhen. Dadurch haben die Menschen und Unternehmen weniger Geld zur Verfügung, sie kaufen weniger ein, und die Preise steigen nicht mehr so schnell. **Aha-Moment:** Restriktive Finanzpolitik bedeutet also, dass der Staat „auf die Bremse tritt“, um die Wirtschaft abzukühlen und die Inflation zu stoppen. Das ist wie bei einem Auto: Wenn du zu schnell fährst, musst du bremsen, damit du nicht die Kontrolle verlierst – genauso bremst der Staat die Wirtschaft, wenn sie zu schnell wächst. **Kurz gesagt:** Weniger Staatsausgaben oder höhere Steuern = weniger Geld im Umlauf = geringere Nachfrage = weniger Inflation. Mehr Infos findest du z.B. hier: [Bundeszentrale für politische Bildung – Restriktive Finanzpolitik](https://www.bpb.de/kurz-knapp/lexika/lexikon-der-wirtschaft/19441/restriktive-fiskalpolitik/)
Restriktive Finanzpolitik bedeutet, dass der Staat weniger Geld ausgibt oder mehr Steuern einnimmt. Das macht er, wenn die Preise zu schnell steigen (Inflation). So bleibt weniger Geld im Umlauf, und... [mehr]