Warum kosten Aufzüge nicht pro Stockwerk und Rolltreppen nicht pro Fahrt?

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Weil es wirtschaftlich, technisch und sozial meist unsinnig wäre. - **Abrechnung wäre aufwendig**: Man müsste jede einzelne Fahrt oder jedes Stockwerk zuverlässig messen, zuordnen und abrechnen. Das kostet oft mehr, als es einbringt. - **Nutzung soll reibungslos sein**: Aufzüge und Rolltreppen sind Teil der Gebäudeinfrastruktur – wie Flure, Türen oder Licht. Man will Menschenfluss, nicht Bezahlschranken. - **Akzeptanz wäre schlecht**: Kaum jemand würde es mögen, in einem Kaufhaus, Bahnhof oder Bürohaus für jede vertikale Bewegung extra zu zahlen. - **Barrierefreiheit**: Besonders Aufzüge sind für viele Menschen notwendig, nicht optional. Gebühren würden schnell als unfair oder diskriminierend wirken. - **Stau und Chaos**: Bezahlsysteme würden Eingänge verlangsamen, Diskussionen erzeugen und im Notfall problematisch sein. - **Der Betreiber verdient anders**: In Einkaufszentren, Bahnhöfen oder Bürogebäuden lohnt es sich mehr, Menschen bequem zu bewegen, damit sie arbeiten, konsumieren oder umsteigen. Kurz: Technisch machbar wäre es, aber in den meisten Gebäuden wäre es teurer, unpraktischer und unpopulärer als kostenloser Zugang.