Soll der Staat laut antizyklischer Haushaltspolitik in Aufschwungphasen öffentliche Investitionen tätigen?

Antwort

Gemäß der antizyklischen Haushaltspolitik (auch als Keynesianische Fiskalpolitik bekannt) soll der Staat in Aufschwungphasen **keine** zusätzlichen öffentlichen Investitionen durchführen, sondern vielmehr seine Ausgaben zurückfahren und Überschüsse erzielen. Ziel ist es, die Konjunktur zu dämpfen, um Überhitzungen und Inflation zu vermeiden. Öffentliche Investitionen und Ausgaben werden vor allem in Abschwungphasen erhöht, um die Wirtschaft zu stabilisieren und Arbeitslosigkeit zu bekämpfen. In Aufschwungphasen hingegen soll der Staat sparen und Schulden abbauen.

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