Ist Trockentraining mit Kurzwaffen und Akustik-Laser im Lauf ohne Pufferpatrone ungefährlich für den Schlagbolzen?

Antwort

Das Trockentraining mit einer Kurzwaffe und einem Akustik-Laser im Lauf, aber **ohne Pufferpatrone**, ist grundsätzlich **nicht empfehlenswert**. Der Grund: Beim Auslösen des Abzugs schlägt der Schlagbolzen (Hammerstift) ins Leere, da keine Patrone oder Pufferpatrone den Schlag abfängt. Das kann – je nach Waffentyp – zu Schäden am Schlagbolzen oder an anderen Teilen des Schlagmechanismus führen. **Warum ist das problematisch?** - Bei vielen Kurzwaffen (insbesondere bei älteren Modellen oder bestimmten Bauarten) ist der Schlagbolzen nicht dafür ausgelegt, wiederholt ins Leere zu schlagen. - Ohne Pufferpatrone fehlt die Dämpfung, die normalerweise durch das Zündhütchen einer Patrone oder eine spezielle Pufferpatrone gegeben ist. - Wiederholtes "Trockenschlagen" kann zu Materialermüdung, Rissen oder sogar Bruch des Schlagbolzens führen. **Moderne Waffen:** Einige moderne Kurzwaffen sind so konstruiert, dass gelegentliches Trockentraining ohne Pufferpatrone möglich ist, aber auch hier empfiehlt der Großteil der Hersteller die Verwendung von Pufferpatronen, um Schäden zu vermeiden. **Fazit:** Trockentraining ohne Pufferpatrone ist **nicht ungefährlich** für den Schlagbolzen. Es wird dringend empfohlen, immer eine passende Pufferpatrone zu verwenden, auch wenn ein Akustik-Laser im Lauf ist. **Hinweis:** Bitte beachte immer die Sicherheitshinweise des Waffenherstellers und die gesetzlichen Vorgaben. Weitere Informationen zu Pufferpatronen findest du z.B. bei [Frankonia](https://www.frankonia.de/p/pufferpatronen/).

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