Wie kann ein Konzept für cross-funktionales Coaching zukünftiger Projektleiter durch abteilungsfremde Vorgesetzte gestaltet werden?

Antwort

Ein Konzept für cross-funktionales Coaching zukünftiger Projektleiter durch Vorgesetzte anderer Abteilungen kann wie folgt aussehen: **1. Zielsetzung und Rahmenbedingungen** - Ziel: Entwicklung von Projektleitern mit breitem Verständnis für verschiedene Unternehmensbereiche, Förderung von bereichsübergreifender Zusammenarbeit und Innovationsfähigkeit. - Zielgruppe: Nachwuchsführungskräfte oder Mitarbeitende mit Potenzial zur Projektleitung. - Dauer: z.B. 6–12 Monate, abhängig von Unternehmensgröße und -struktur. **2. Auswahl der Coaches und Coachees** - Coaches: Erfahrene Führungskräfte aus unterschiedlichen Abteilungen (z.B. IT, Vertrieb, Produktion, HR). - Coachees: Mitarbeitende, die für zukünftige Projektleitungsaufgaben vorgesehen sind. - Matching: Zuordnung nach Entwicklungsbedarf und Abteilungsfremdheit, um neue Perspektiven zu fördern. **3. Coaching-Formate** - Einzel-Coaching: Regelmäßige 1:1-Treffen (z.B. monatlich), in denen der Coach Wissen, Erfahrungen und abteilungsbezogene Sichtweisen vermittelt. - Job Shadowing: Coachee begleitet den Coach für einen Tag, um Einblicke in die Arbeitsweise und Herausforderungen der Abteilung zu erhalten. - Peer-Learning-Gruppen: Mehrere Coachees aus verschiedenen Abteilungen tauschen sich moderiert über ihre Erfahrungen aus. **4. Inhalte und Themen** - Abteilungsübergreifende Prozesse und Schnittstellen - Kommunikation und Konfliktmanagement zwischen Abteilungen - Projektmanagement-Methoden aus verschiedenen Blickwinkeln - Change Management und Umgang mit Widerständen - Best Practices und Lessons Learned aus realen Projekten **5. Begleitung und Evaluation** - HR oder eine zentrale Projektmanagement-Stelle koordiniert das Programm, bietet Trainings zu Coaching-Kompetenzen und moderiert regelmäßige Feedbackrunden. - Fortschritt wird durch Zielvereinbarungen und Feedbackgespräche dokumentiert. - Am Ende: Abschlusspräsentation oder Reflexionsworkshop, in dem die Coachees ihre Lernerfahrungen vorstellen. **6. Erfolgsfaktoren** - Klare Kommunikation der Ziele und Vorteile für alle Beteiligten - Zeitliche Freiräume für Coaches und Coachees - Wertschätzende Unternehmenskultur, die bereichsübergreifendes Lernen fördert - Kontinuierliche Evaluation und Anpassung des Programms **Beispielhafter Ablauf:** 1. Kick-off-Workshop mit allen Beteiligten 2. Matching von Coaches und Coachees 3. Regelmäßige Coaching-Sessions (z.B. 1x pro Monat) 4. Zwischenauswertung nach der Hälfte der Laufzeit 5. Abschlussworkshop mit Präsentation der Ergebnisse Ein solches Konzept fördert nicht nur die Entwicklung zukünftiger Projektleiter, sondern stärkt auch das Verständnis und die Zusammenarbeit zwischen den Abteilungen im Unternehmen.

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