Um die Recarbonatisierung von Kalksandsteinen rechtlich anerkannt zu bekommen, sind mehrere Schritte erforderlich: 1. **Wissenschaftliche Nachweise**: Zunächst ist es wichtig, umfassende wissenschaftliche Studien durchzuführen, die die Wirksamkeit und die ökologischen Vorteile der Recarbonatisierung belegen. Diese Studien sollten die chemischen Prozesse, die Effizienz und die langfristigen Auswirkungen auf die Umwelt dokumentieren. 2. **Normen und Standards**: Die Entwicklung von Normen und Standards für die Recarbonatisierung ist entscheidend. Dies könnte durch Zusammenarbeit mit relevanten Normungsorganisationen geschehen, um sicherzustellen, dass die Verfahren den industriellen und umwelttechnischen Anforderungen entsprechen. 3. **Regulatorische Rahmenbedingungen**: Es ist notwendig, sich mit den zuständigen Behörden und Regulierungsstellen in Verbindung zu setzen, um die rechtlichen Rahmenbedingungen zu klären. Dies könnte die Einreichung von Anträgen zur Genehmigung von Verfahren oder Produkten umfassen. 4. **Lobbyarbeit**: Eine aktive Lobbyarbeit bei politischen Entscheidungsträgern kann helfen, das Bewusstsein für die Vorteile der Recarbonatisierung zu schärfen und deren Anerkennung zu fördern. Dies könnte durch Informationskampagnen, Workshops oder Fachkonferenzen geschehen. 5. **Pilotprojekte**: Die Durchführung von Pilotprojekten kann praktische Beispiele liefern, die die Vorteile und die Machbarkeit der Recarbonatisierung demonstrieren. Diese Projekte sollten dokumentiert und die Ergebnisse veröffentlicht werden, um die Akzeptanz zu erhöhen. 6. **Zusammenarbeit mit der Industrie**: Die Zusammenarbeit mit der Bauindustrie und anderen relevanten Sektoren kann helfen, die Recarbonatisierung als praktikable Lösung zu positionieren und deren Implementierung zu fördern. Durch diese Schritte kann die Recarbonatisierung von Kalksandsteinen möglicherweise rechtlich anerkannt werden.