Wie nutzt die Polizei Gesichtserkennung?

Antwort

Gesichtserkennung bei der Polizei bezeichnet den Einsatz von Software, die Gesichter auf Fotos oder Videos automatisch erkennt und mit bestehenden Datenbanken abgleicht. Ziel ist es, Personen zu identifizieren, etwa bei der Fahndung nach Verdächtigen oder Vermissten. In Deutschland ist der Einsatz von Gesichtserkennung durch die Polizei rechtlich stark eingeschränkt und unterliegt dem Datenschutz sowie dem Grundrecht auf informationelle Selbstbestimmung. Der Einsatz erfolgt meist nur bei schweren Straftaten und nach richterlicher Anordnung. Pilotprojekte, wie am Berliner Bahnhof Südkreuz, haben in der Vergangenheit für Diskussionen gesorgt. Kritiker warnen vor Überwachung und Missbrauch, während Befürworter auf die Effizienzsteigerung bei der Verbrechensbekämpfung hinweisen. In anderen Ländern, etwa Großbritannien oder China, wird Gesichtserkennung von der Polizei bereits deutlich umfassender eingesetzt. Weitere Informationen findest du beispielsweise beim [Bundeskriminalamt (BKA)](https://www.bka.de/DE/UnsereAufgaben/Ermittlungen/Ermittlungsunterstuetzung/Bilddaten/Gesichtserkennung/gesichtserkennung_node.html) oder bei [netzpolitik.org](https://netzpolitik.org/tag/gesichtserkennung/).

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