Bei der isokinetischen Kraftmessung sind mehrere Parameter von Bedeutung: 1. **Winkelgeschwindigkeit**: Die Geschwindigkeit, mit der das Gelenk bewegt wird, ist entscheidend, da sie die Muskelkraft und -leistung beeinflusst. Typische Geschwindigkeiten sind 60, 120, 180 und 300 Grad pro Sekunde. 2. **Maximale Kraft**: Die maximale Kraft, die ein Muskel bei einer bestimmten Winkelgeschwindigkeit erzeugen kann, ist ein zentraler Messwert. 3. **Kraft-Zeit-Kurve**: Diese Kurve zeigt, wie sich die Kraft über die Zeit während der Kontraktion verändert und gibt Aufschluss über die dynamische Leistungsfähigkeit. 4. **Arbeit**: Die gesamte Arbeit, die während der Kontraktion verrichtet wird, kann ebenfalls gemessen werden und ist wichtig für die Beurteilung der Muskelkraft. 5. **Widerstand**: Der Widerstand, der während der Messung aufgebracht wird, sollte konstant gehalten werden, um die Isokinetik zu gewährleisten. 6. **Muskelermüdung**: Die Fähigkeit des Muskels, über einen bestimmten Zeitraum Kraft zu erzeugen, kann ebenfalls bewertet werden, um die Ermüdungsresistenz zu bestimmen. 7. **Symmetrie**: Der Vergleich der Kraft zwischen den beiden Körperseiten (z.B. links und rechts) ist wichtig, um muskuläre Dysbalancen zu erkennen. Diese Parameter helfen dabei, die muskuläre Leistungsfähigkeit und Rehabilitationserfolge zu bewerten.