Die hohe Anzahl von Rumäninnen und Bulgarinnen in deutschen Sexclubs kann auf mehrere Faktoren zurückgeführt werden: 1. **Wirtschaftliche Bedingungen**: In Rumänien und Bulgarien sind die wirtschaftlichen Bedingungen oft schwieriger, was viele Frauen dazu veranlasst, nach besseren Verdienstmöglichkeiten im Ausland zu suchen. 2. **Freizügigkeit innerhalb der EU**: Seit dem Beitritt Rumäniens und Bulgariens zur Europäischen Union haben Bürger dieser Länder das Recht, in anderen EU-Staaten zu leben und zu arbeiten. Dies erleichtert den Zugang zu Arbeitsmöglichkeiten, auch im Bereich der Sexarbeit. 3. **Nachfrage im deutschen Markt**: Deutschland hat eine legale und regulierte Sexarbeitsbranche, die eine hohe Nachfrage nach Dienstleistungen in diesem Bereich aufweist. Dies zieht viele Frauen an, die bereit sind, diese Dienstleistungen anzubieten. 4. **Soziale Netzwerke**: Oft gibt es bereits bestehende Netzwerke von Landsleuten, die den Neuen helfen, sich in der Branche zurechtzufinden und Unterstützung bieten. 5. **Stigmatisierung und soziale Faktoren**: In einigen Fällen können soziale und kulturelle Faktoren in den Herkunftsländern dazu führen, dass Frauen in die Sexarbeit gedrängt werden oder diese als eine der wenigen verfügbaren Optionen betrachten. Diese Faktoren zusammen führen dazu, dass viele Frauen aus Rumänien und Bulgarien in der deutschen Sexindustrie tätig sind.