Was verändert sich in der Pubertät in Freundschaften?

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In der Pubertät verändern sich Freundschaften oft erheblich. Diese Veränderungen können folgende Aspekte umfassen: 1. **Intensität der Beziehungen**: Freundschaften werden oft intensiver und emotionaler. Jugendliche suchen nach tieferer Verbundenheit und Verständnis. 2. **Gruppenzugehörigkeit**: Es entstehen häufig Gruppen oder Cliquen, die gemeinsame Interessen und Werte teilen. Die Zugehörigkeit zu einer Gruppe kann das Selbstwertgefühl stärken. 3. **Interessen und Hobbys**: Die Interessen können sich ändern, was dazu führt, dass sich Freundschaften neu bilden oder bestehende Freundschaften auseinandergehen. 4. **Konflikte und Drama**: In dieser Lebensphase können Konflikte und Missverständnisse zunehmen, was zu Spannungen in Freundschaften führen kann. 5. **Einfluss von Geschlecht**: Oft gibt es eine Tendenz, dass Jungen und Mädchen in der Pubertät unterschiedliche Freundschaftsdynamiken entwickeln. Mädchen neigen dazu, emotionalere und kommunikativere Freundschaften zu pflegen, während Jungen oft aktivere und wettbewerbsorientierte Freundschaften haben. 6. **Identitätsfindung**: Jugendliche nutzen Freundschaften, um ihre Identität zu erkunden und zu festigen. Freunde können dabei eine wichtige Rolle spielen, indem sie Unterstützung und Rückhalt bieten. 7. **Veränderung der Prioritäten**: Die Bedeutung von Freundschaften kann sich verschieben, insbesondere wenn romantische Beziehungen in den Vordergrund treten. Diese Veränderungen sind normal und Teil des Erwachsenwerdens. Sie tragen zur persönlichen Entwicklung und sozialen Kompetenz bei.

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