Die Einführung von TDD (Test-Driven Development) und ATDD (Acceptance Test-Driven Development) bedeutet, dass in der Softwareentwicklung neue Vorgehensweisen eingeführt werden, bei denen Tests eine zentrale Rolle im Entwicklungsprozess spielen: **TDD (Test-Driven Development):** Bei TDD schreibst du zuerst automatisierte Tests für eine Funktion oder ein Modul, bevor du den eigentlichen Code dafür entwickelst. Der Ablauf ist typischerweise: 1. Einen Test schreiben, der fehlschlägt (weil die Funktion noch nicht existiert). 2. Den minimalen Code schreiben, damit der Test besteht. 3. Den Code verbessern (Refactoring), ohne dass der Test fehlschlägt. **ATDD (Acceptance Test-Driven Development):** ATDD ist eine Erweiterung von TDD, bei der Akzeptanztests im Vordergrund stehen. Hier werden die Anforderungen und Akzeptanzkriterien gemeinsam mit Stakeholdern (z.B. Kunden, Testern, Entwicklern) als Tests formuliert, bevor die Entwicklung beginnt. Diese Tests beschreiben, wann eine Funktion aus Sicht des Anwenders als „fertig“ gilt. **Ziel der Einführung:** - Höhere Softwarequalität durch frühzeitiges Testen. - Bessere Verständigung über Anforderungen. - Schnellere Fehlererkennung und -behebung. - Verbesserte Wartbarkeit des Codes. Die Einführung von TDD/ATDD bedeutet also, dass das Team beginnt, diese testgetriebenen Methoden systematisch im Entwicklungsprozess zu nutzen.