Zusammenfassung des 2. Kapitels von Mulamadhyamakakarika

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Das zweite Kapitel der "Mulamadhyamakakarika" von Nagarjuna behandelt die Konzepte von "Sicht" (darśana) und "Wahrheit" (tattva). Nagarjuna argumentiert, dass alle Phänomene leer sind (śūnyatā) und sie keine inhärente Existenz besitzen. Er untersucht die dualistischen Ansichten und zeigt, dass sowohl das Bestehen als auch das Nicht-Bestehen von Dingen nicht haltbar sind. Durch die Anwendung der dialektischen Methode entlarvt er die Widersprüche in den Ansichten über die Realität und betont die Notwendigkeit, über konventionelle Wahrheiten hinauszugehen, um zur ultimativen Wahrheit zu gelangen. Dieses Kapitel legt den Grundstein für das Verständnis der Leere und der abhängigen Entstehung, zentrale Themen in der Madhyamaka-Schule des Buddhismus.

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