Im Höhlengleichnis von Platon geht es darum, dass Menschen wie Gefangene in einer Höhle nur Schatten der Wirklichkeit sehen und die wahre Erkenntnis erst erlangen wenn sie die Höhle ver... [mehr]
Im zweiten Buch von Platons "Der Staat" (Politeia) geht es um die Diskussion über die Gerechtigkeit und die ideale Gesellschaft. Sokrates, der Protagonist, führt Gespräche mit verschiedenen Gesprächspartnern, darunter Glaukon und Adeimantos. Sie fordern Sokrates heraus, die Gerechtigkeit nicht nur als eine Tugend des Individuums, sondern auch als eine Eigenschaft des Staates zu betrachten. Glaukon argumentiert, dass die Menschen nur aus Angst vor Strafe gerecht handeln und dass Gerechtigkeit im Grunde genommen eine soziale Konvention ist. Um dies zu widerlegen, entwickelt Sokrates das Konzept eines idealen Staates, in dem die Gerechtigkeit durch die richtige Ordnung und die Erfüllung der jeweiligen Rollen der Bürger erreicht wird. Er beschreibt die drei Klassen des Staates: die Herrscher (Philosophenkönige), die Wächter (Soldaten) und die Produzenten (Bauern und Handwerker). Das Buch thematisiert auch die Erziehung der Wächter und die Bedeutung der Philosophie für die Herrschaft. Sokrates argumentiert, dass nur die Philosophen in der Lage sind, die Wahrheit zu erkennen und somit die beste Führung für den Staat zu gewährleisten.
Im Höhlengleichnis von Platon geht es darum, dass Menschen wie Gefangene in einer Höhle nur Schatten der Wirklichkeit sehen und die wahre Erkenntnis erst erlangen wenn sie die Höhle ver... [mehr]