„Hoi polloi“ heißt bei Platon schlicht „die Vielen“ – also die breite Masse der Nicht-Philosophen, nicht eine bestimmte Personengruppe mit festem Amt. Gemeint ist m...
Wo steht in Platons Politeia, dass Kunst im Staat nichts zu suchen hat?
Antwort vomIn Platons "Politeia" (auch bekannt als "Der Staat") wird die Kunst insbesondere im Buch X kritisiert. Platon argumentiert, dass die Kunst, insbesondere die Dichtung und die bildende Kunst, im idealen Staat keinen Platz haben sollte, da sie als Nachahmung (Mimesis) der Realität betrachtet wird und somit die Wahrheit verzerrt. Er sieht die Kunst als potenziell schädlich für die moralische und geistige Entwicklung der Bürger, da sie Emotionen ansprechen kann, die von der Vernunft ablenken. Platon plädiert dafür, dass der Staat die Kunst regulieren sollte, um sicherzustellen, dass sie die Tugend und das Gute fördert.
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Wer stellt in Platons Politeia die drei Arten von Gütern vor?
Die drei Güterarten führt in Platons Politeia Glaukon ein, im 2. Buch des Dialogs. Sokrates stimmt der Einteilung zu, aber der Anstoß kommt von Glaukon: Er unterscheidet Güter, di...
Warum behandeln viele den Wert einer Sache, zum Beispiel eines Bildes, wie ein Naturgesetz, obwohl er nur daraus entsteht, was Menschen ihm insgesamt beimessen?
Wert ist kein Naturgesetz, sondern eine soziale Zuschreibung. Ein Bild ist nicht „an sich“ Millionen wert — es wird so behandelt, weil genug Menschen, Institutionen und Märkte s...
Wie viele Handschriften gibt es von antiken Autoren wie Sokrates und Platon?
Eine feste Zahl gibt es nicht – und bei Sokrates ist die richtige Antwort sogar: keine eigenen Handschriften, weil Sokrates selbst nichts geschrieben hat. Unsere Kenntnis von ihm stammt aus Hand...