Ja, der Begriff „Banalität des Bösen“, den Hannah Arendt in ihrem Werk „Eichmann in Jerusalem“ prägte, wird tatsächlich häufig missverstanden. Viele in... [mehr]
Das Zitat „Das Böse ist nicht das Gegenteil des Guten, sondern dessen Bedingung.“ wird tatsächlich häufig Adolf Holl zugeschrieben. Adolf Holl (1930–2020) war ein österreichischer Theologe und Schriftsteller, der sich intensiv mit religiösen und philosophischen Fragen auseinandersetzte. Der genaue Wortlaut und die Quelle dieses Zitats finden sich in seinem Buch „Die Versuchung des Christentums“ (Original: „Die Versuchung des Christentums“, 1971). Dort beschäftigt sich Holl mit der Dialektik von Gut und Böse und stellt die These auf, dass das Böse nicht einfach nur das Gegenteil des Guten sei, sondern vielmehr eine notwendige Voraussetzung, damit das Gute überhaupt erkannt und erfahren werden kann. Das Zitat bringt zum Ausdruck, dass Gut und Böse in einem existenziellen Zusammenhang stehen: Ohne das Böse wäre das Gute nicht erfahrbar oder definierbar. Diese Sichtweise findet sich auch in anderen philosophischen und theologischen Traditionen. Eine genaue Fundstelle im Buch lautet: > „Das Böse ist nicht das Gegenteil des Guten, sondern dessen Bedingung.“ > (Adolf Holl, Die Versuchung des Christentums, 1971) Weitere Informationen zu Adolf Holl: [Wikipedia: Adolf Holl](https://de.wikipedia.org/wiki/Adolf_Holl)
Ja, der Begriff „Banalität des Bösen“, den Hannah Arendt in ihrem Werk „Eichmann in Jerusalem“ prägte, wird tatsächlich häufig missverstanden. Viele in... [mehr]
Das Zitat, auf das du anspielst, lautet in etwa: „Die Intelligenten und die Dummen sind sich einig in ihrer Verachtung für die Mittelmäßigen.“ Eine sehr bekannte Formulie... [mehr]
Das berühmte Zitat „I have come here to chew bubblegum and kick ass... and I'm all out of bubblegum“ stammt aus dem Film „They Live“ (1988) von John Carpenter. In die... [mehr]
Der Philosoph, der zum makedonischen Prinzen Alexander dem Großen sagte „Geh mir aus der Sonne“, war Diogenes von Sinope. Diogenes war ein berühmter Vertreter der kynischen Phil... [mehr]
Der Satz „Den Aufgabencharakter des Lebens begreifen“ stammt von Viktor E. Frankl, dem Begründer der Logotherapie.