Punk entstand in den 1970er Jahren als eine musikalische und kulturelle Bewegung, die sich als Reaktion auf die vorherrschende Rockmusik und die gesellschaftlichen Normen der Zeit entwickelte. Die Wurzeln des Punk liegen in verschiedenen Musikstilen, darunter Garage Rock, Protopunk und die britische Glam-Rock-Szene. Die Bewegung wurde stark von Bands wie den Ramones, den Sex Pistols und The Clash geprägt. Diese Gruppen brachten eine rohe, unverfälschte Klangästhetik und einfache Songstrukturen mit, die oft gesellschaftskritische Texte beinhalteten. Punk war nicht nur eine Musikrichtung, sondern auch eine subkulturelle Bewegung, die sich durch einen DIY-Ethos (Do It Yourself), eine rebellische Haltung und einen markanten Kleidungsstil auszeichnete, der oft Lederjacken, zerrissene Jeans und auffällige Frisuren umfasste. In den USA und Großbritannien entwickelte sich Punk unabhängig voneinander, wobei die britische Punk-Szene in den späten 1970er Jahren besonders einflussreich wurde. Die Bewegung hatte nicht nur Auswirkungen auf die Musik, sondern auch auf Kunst, Mode und politische Einstellungen und beeinflusste zahlreiche nachfolgende Musikrichtungen und Subkulturen.