Roland Kaiser war in „Was bin ich?“ in Staffel 26, Folge 6 als Gast dabei. (watch.plex.tv) Das war sehr wahrscheinlich 1982, denn IMDb datiert Folgen derselben Staffelreihe in diese Zeit....
Gibt es Angaben, Texte, Bildmaterial oder Videos zur Choreografie „Éloge de la folie“ von Roland Petit?
Antwort vom**Ja – aber zu Roland Petits *Éloge de la folie* sind heute vor allem verstreute Angaben und Bildquellen greifbar; vollständige Choreografie-Unterlagen oder leicht zugängliche Aufführungsvideos sind deutlich seltener.** ## Was sich gesichert sagen lässt Roland Petits Ballett *L’Éloge de la folie* wurde im März 1966 in Paris am Théâtre des Champs-Élysées uraufgeführt. Die Musik stammte von Marius Constant, das Libretto von Jean Cau; Bühne und visuelle Konzeption kamen von Jean Tinguely, Niki de Saint Phalle und Martial Raysse. ([milleballetti.weebly.com](https://milleballetti.weebly.com/eloge-de-la-folie.html)) Wichtig ist dabei: Das Werk ist nicht einfach eine Tanzfassung von Erasmus’ Text. Zeitgenössisch angelegte „moderne Formen der Verrücktheit“ standen im Mittelpunkt. Genau das erklärt auch, warum Bildmaterial zu Ausstattung und Bühnenbild heute leichter zu finden ist als präzise choreografische Notationen. ([milleballetti.weebly.com](https://milleballetti.weebly.com/eloge-de-la-folie.html)) ## Welche Materialien es gibt **1. Basisangaben zum Werk** Besetzung, Uraufführungsdatum, Mitwirkende und die Einteilung in neun Bilder sind dokumentiert. Eine der brauchbareren Übersichtsseiten nennt außerdem die ursprüngliche Besetzung des Ballet Roland Petit. ([milleballetti.weebly.com](https://milleballetti.weebly.com/eloge-de-la-folie.html)) **2. Bilder / visuelle Quellen** Am besten dokumentiert ist die bildnerische Seite. Besonders relevant ist Jean Tinguelys Werk *Éloge de la folie* von 1966, das ausdrücklich für dieses Ballett geschaffen wurde und heute museal beschrieben wird. Dort findet man auch Abbildungen bzw. Hinweise auf das Bühnenumfeld des Stücks. ([elisabethitti.fr](https://elisabethitti.fr/2023/02/02/jean-tinguely-leloge-de-la-folie/)) Ein zusätzlicher Mehrwert: Wenn du nach der **Choreografie** suchst, lohnt es sich, nicht nur unter Roland Petit zu suchen, sondern gezielt über **Tinguely / Niki de Saint Phalle / Bühnenbild / Kostüme** zu gehen. Bei diesem Werk ist die visuelle Dramaturgie fast ebenso zentral wie die Bewegungssprache. Das ist der entscheidende Unterschied zu vielen klassisch dokumentierten Handlungsballetten. ([milleballetti.weebly.com](https://milleballetti.weebly.com/eloge-de-la-folie.html)) **3. Texte** Es gibt beschreibende Texte zum Werk, zur Entstehung und zur künstlerischen Idee. Was schwerer zugänglich ist, sind vollständige Choreografie-Beschreibungen im Sinn von Schrittfolgen, Notationen oder einer frei verfügbaren Regiepartitur. In den auffindbaren Quellen überwiegen Werkdaten, Kontext und Ausstattung. ([milleballetti.weebly.com](https://milleballetti.weebly.com/eloge-de-la-folie.html)) **4. Videos** Ein frei zugängliches, eindeutig belegtes vollständiges Aufführungsvideo der Roland-Petit-Choreografie ist in den gut auffindbaren Quellen nicht klar nachweisbar. Die Suchtreffer zu „Éloge de la folie“ führen oft zu anderen Werken, Theateradaptionen des Erasmus-Textes oder thematisch ähnlichen Inhalten, aber nicht zuverlässig zu einer kompletten Ballettaufzeichnung von 1966. ([ina.fr](https://www.ina.fr/ina-eclaire-actu/video/cpf11002337/eloge-de-la-folie)) ## Praktische Einordnung Wenn du nur wissen willst, **ob Material existiert**, lautet die Antwort: **ja, vor allem Werkangaben und Bildquellen**. Wenn du dagegen eine **rekonstruierbare Choreografie** suchst, ist die Lage deutlich schlechter. Dann brauchst du eher Archivquellen, Museumsbestände, Theaterarchive oder Spezialliteratur zu Roland Petit als normale Webtreffer. Gerade bei diesem Stück ist die Online-Lage lückenhaft, weil die Rezeption stark über die beteiligten bildenden Künstler läuft. ([elisabethitti.fr](https://elisabethitti.fr/2023/02/02/jean-tinguely-leloge-de-la-folie/)) Ich habe also gefunden: gesicherte Werkdaten, Hinweise auf die Uraufführung, Besetzung und mehrere Bild-/Kontextquellen. Nicht ausreichend auffindbar war dagegen ein klar belegtes, frei zugängliches Vollvideo oder eine detaillierte öffentliche Choreografie-Notation.