Cherubinis „Messa di Chimay“ ist eine Messe (lateinisch: Missa), die der italienisch-französische Komponist Luigi Cherubini (1760–1842) im Jahr 1809 komponierte. Der vollständige Titel lautet „Messa solenne in D-Dur“ oder auch „Messe solennelle dite de Chimay“. Sie wurde für den Fürsten François-Joseph de Riquet de Caraman, Fürst von Chimay, geschrieben und erstmals in der Abtei von Chimay (Belgien) aufgeführt – daher der Beiname „di Chimay“. Die Messe ist für Soli, Chor und Orchester gesetzt und zählt zu Cherubinis bedeutenden kirchenmusikalischen Werken. Sie steht in der Tradition der klassischen Messvertonungen, zeigt aber auch bereits romantische Züge. Die „Messa di Chimay“ ist weniger bekannt als Cherubinis berühmte „Requiem“-Vertonungen, wird aber von Kennern für ihre Ausgewogenheit und ihren feierlichen Charakter geschätzt. Weitere Informationen: - [Wikipedia-Artikel zu Luigi Cherubini](https://de.wikipedia.org/wiki/Luigi_Cherubini) - [Wikipedia-Artikel zur Messe in D-Dur (Chimay)](https://de.wikipedia.org/wiki/Messe_in_D-Dur_(Cherubini))