Lässt sich 'Der zerbrochene Krug' als Drama mit Klimax und Peripetie einordnen?

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Ja, „Der zerbrochne Krug“ von Heinrich von Kleist lässt sich als klassisches Drama mit den typischen Stationen wie Exposition, steigende Handlung, Klimax, Peripetie und Lösung (Katastrophe) einordnen. **Exposition:** Zu Beginn werden die wichtigsten Figuren (Dorfrichter Adam, Frau Marthe, Eve, Ruprecht, Gerichtsrat Walter) und der zentrale Konflikt (der zerbrochene Krug) eingeführt. **Steigende Handlung:** Im Verlauf der Gerichtsverhandlung spitzt sich der Konflikt zu. Die Verdächtigungen und Verwicklungen nehmen zu, Adam versucht, die Wahrheit zu verschleiern. **Klimax:** Der Höhepunkt ist erreicht, als sich die Indizien gegen Adam verdichten und Eve schließlich gesteht, dass Adam der Täter ist. **Peripetie:** Die Peripetie, also der Wendepunkt, liegt im Moment der Enthüllung, als Adam entlarvt wird und seine Schuld nicht länger verbergen kann. **Lösung (Katastrophe):** Am Ende flieht Adam, und die Ordnung wird durch die Aufdeckung der Wahrheit wiederhergestellt. Das Stück folgt also dem klassischen Aufbau eines Dramas nach Aristoteles und Gustav Freytag. Die einzelnen Stationen sind klar erkennbar, auch wenn Kleist mit Ironie und Komik arbeitet und das Stück als Komödie angelegt ist. Weitere Informationen zum Stück findest du z.B. bei [Wikipedia](https://de.wikipedia.org/wiki/Der_zerbrochne_Krug).

Kategorie: Literatur Tags: Drama Klimax Peripetie

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