Der Name „Shancarrig“ in Maeve Binchys Roman „Die Blutbuche“ (Originaltitel: „The Copper Beech“) ist ein fiktiver Ortsname. Binchy hat für viele ihrer Romane kleine irische Dörfer erfunden, die jedoch oft von realen Orten inspiriert sind. Shancarrig ist dabei typisch für ein ländliches, westirisches Dorf mit einer engen Gemeinschaft, einer Schule, einer Kirche und einer markanten Blutbuche als Treffpunkt. Obwohl es keinen realen Ort namens Shancarrig gibt, wird häufig angenommen, dass Binchy sich von Dörfern in der Grafschaft Wicklow oder in der Nähe von Dalkey (wo sie selbst lebte) inspirieren ließ. Die Atmosphäre und Landschaft erinnern an viele kleine Orte im Westen Irlands, etwa in den Grafschaften Galway, Clare oder Kerry. Zusammengefasst: Shancarrig ist ein fiktiver Ort, der aber am ehesten einem typischen, ländlichen Dorf im Westen Irlands entspricht – mit grüner Landschaft, alten Bäumen und einer engen Dorfgemeinschaft. Ein konkreter realer Ort lässt sich nicht zuordnen.