In "Die Welle" von Morton Rhue spielt Robert Billings eine zentrale Rolle als Schüler, der anfangs als Außenseiter gilt. Seine Beziehung zu anderen Schülern ist von Unsicherheit und einem geringen Selbstwertgefühl geprägt. Im Verlauf der Geschichte wird Robert durch die Gruppendynamik der Welle, die von ihrem Lehrer Mr. Ross initiiert wird, in eine Gemeinschaft integriert. Die Konflikte, die Robert erlebt, sind sowohl innerlich als auch äußerlich. Innerlich kämpft er mit seinem Selbstbild und dem Bedürfnis nach Akzeptanz. Äußerlich kommt es zu Spannungen mit anderen Schülern, insbesondere als die Welle beginnt, autoritäre Züge anzunehmen und die Individualität der Schüler zu unterdrücken. Robert wird durch die Welle zwar stärker und selbstbewusster, doch gleichzeitig wird er auch mit den negativen Konsequenzen dieser Gruppenzugehörigkeit konfrontiert, was zu einem inneren Konflikt führt. Die Entwicklung von Roberts Charakter und seine Konflikte spiegeln die Themen von Macht, Identität und Gruppenzwang wider, die im gesamten Buch behandelt werden.