Ja, die Kurzgeschichte „Wer schön sein will“ von Ulla Eckert ist eine häufig im Deutschunterricht behandelte Erzählung. Sie thematisiert auf eindrucksvolle Weise den Sch&oum... [mehr]
Die Formulierung „mit Augen“ in August von Platens Gedicht „Tristan“ ist tatsächlich bedeutungsvoll und bewusst gewählt. Sie hebt hervor, dass die Schönheit nicht nur abstrakt, gedanklich oder innerlich, sondern ganz konkret, sinnlich und unmittelbar wahrgenommen wird. „Mit Augen“ betont also das direkte, leibhaftige Erleben der Schönheit – das Sehen als sinnliche Erfahrung. Im Kontext der Romantik, zu der von Platen zählt, spielt die sinnliche Wahrnehmung eine große Rolle: Schönheit wird nicht nur gedacht oder gefühlt, sondern tatsächlich „angeschaut“, also mit den eigenen Augen erfasst. Das unterscheidet diese Erfahrung von einer bloß vorgestellten oder erinnerten Schönheit. Zusammengefasst: „Mit Augen“ unterstreicht die Unmittelbarkeit und Echtheit der Erfahrung – es geht um das tatsächliche, leibhaftige Sehen und Erleben von Schönheit, nicht um eine bloße Vorstellung oder Erinnerung daran.
Ja, die Kurzgeschichte „Wer schön sein will“ von Ulla Eckert ist eine häufig im Deutschunterricht behandelte Erzählung. Sie thematisiert auf eindrucksvolle Weise den Sch&oum... [mehr]