Um das Cryptographie-Modul im Kernel von Tiny Core Linux zu erweitern, gehst du in der Regel wie folgt vor: 1. **Kernel-Quellen besorgen:** Lade die passenden Kernel-Quellen für deine Tiny... [mehr]
Die Kernel-Option `CONFIG_PCPU_DEV_REFCNT` steuert, ob für Netzwerkgeräte (Netdevices) im Linux-Kernel die Referenzzählung pro CPU (per-CPU) erfolgen soll. Dies kann die Performance verbessern, insbesondere auf Systemen mit vielen CPUs und hoher Netzwerk-Last. **Aktivieren solltest du `CONFIG_PCPU_DEV_REFCNT`, wenn:** - Du ein System mit mehreren CPUs/CPU-Kernen betreibst (SMP-Systeme). - Dein System stark netzwerkintensive Aufgaben ausführt (z.B. als Server, Router, Switch, Virtualisierungshost). - Du Wert auf maximale Netzwerk-Performance und Skalierbarkeit legst. **Nicht aktivieren solltest du die Option, wenn:** - Du ein System mit nur einer CPU betreibst (kein Vorteil durch per-CPU-Referenzzählung). - Speicherverbrauch und Kernel-Größe möglichst klein gehalten werden sollen (z.B. bei Embedded-Systemen mit sehr wenig RAM). - Du keine netzwerkintensiven Anwendungen betreibst. **Zusammengefasst:** `CONFIG_PCPU_DEV_REFCNT` ist vor allem für leistungsfähige, netzwerkintensive Mehrprozessorsysteme sinnvoll. Für typische Desktop- oder Embedded-Systeme mit wenig Netzwerkverkehr ist die Option meist nicht notwendig. Weitere Informationen findest du auch im [Linux Kernel Documentation](https://www.kernel.org/doc/html/latest/) und im Kconfig-Helptext zu dieser Option.
Um das Cryptographie-Modul im Kernel von Tiny Core Linux zu erweitern, gehst du in der Regel wie folgt vor: 1. **Kernel-Quellen besorgen:** Lade die passenden Kernel-Quellen für deine Tiny... [mehr]