Eine Verbundkälteanlage kühlt durch den Einsatz mehrerer Kältemaschinen, die in einem System miteinander verbunden sind. Der Prozess funktioniert in der Regel folgendermaßen: 1. **Kältemittelzirkulation**: Ein Kältemittel wird durch das System gepumpt. Es nimmt Wärme aus dem zu kühlenden Raum oder Medium auf und verdampft dabei. 2. **Verdampfung**: Das Kältemittel verdampft in einem Verdampfer, wo es Wärme aus der Umgebung aufnimmt. Dadurch wird die Temperatur des zu kühlenden Mediums gesenkt. 3. **Kompression**: Der gasförmige Zustand des Kältemittels wird durch einen Kompressor erhöht, der Druck und Temperatur des Kältemittels steigert. 4. **Kondensation**: Das hochdruck- und hochtemperierte Kältemittel gelangt in einen Kondensator, wo es Wärme an die Umgebung abgibt und wieder in den flüssigen Zustand übergeht. 5. **Expansion**: Das flüssige Kältemittel wird durch ein Expansionsventil geleitet, wo der Druck gesenkt wird, wodurch es wieder in den Verdampfer gelangt und der Zyklus von vorne beginnt. Durch die Kombination mehrerer Kältemaschinen in einem Verbundsystem kann die Effizienz gesteigert und die Last besser verteilt werden, was zu einer stabileren Kühlleistung führt.