Ein typischer Beispielfall für Cybermobbing könnte folgendermaßen aussehen: Eine 15-jährige Schülerin wird in einer WhatsApp-Klassengruppe wiederholt von mehreren Mitschülern beleidigt. Sie posten abfällige Kommentare über ihr Aussehen und verbreiten ein peinliches Foto, das heimlich auf einer Klassenfahrt aufgenommen wurde. Das Bild wird zusätzlich auf Instagram geteilt, wo weitere Schüler gemeine Kommentare hinterlassen. Die Schülerin fühlt sich dadurch ausgegrenzt, zieht sich zurück und hat Angst, zur Schule zu gehen. Dieser Fall zeigt, wie Cybermobbing über verschiedene digitale Kanäle (Messenger, soziale Netzwerke) stattfinden kann und welche Auswirkungen es auf die betroffene Person haben kann.