Ein Petroleumofen für Innenräume kann sowohl Vorteile als auch erhebliche Risiken mit sich bringen. **Vorteile:** - Unabhängigkeit vom Stromnetz, daher als Notheizung geeignet. - Schnelle Wärmeentwicklung. - Mobil und flexibel einsetzbar. **Gefahren und Risiken:** - **Kohlenmonoxid-Vergiftung:** Beim Verbrennen von Petroleum entsteht Kohlenmonoxid (CO), ein geruchloses, farbloses und sehr giftiges Gas. In geschlossenen oder schlecht belüfteten Räumen kann dies lebensgefährlich werden. - **Sauerstoffmangel:** Der Ofen verbraucht Sauerstoff aus der Raumluft, was zu Erstickungsgefahr führen kann. - **Brandgefahr:** Offene Flamme und heiße Oberflächen erhöhen das Risiko eines Feuers. - **Geruchs- und Schadstoffbelastung:** Petroleumöfen können unangenehme Gerüche und Schadstoffe (z. B. Ruß, Stickoxide) freisetzen. **Sinnvoll oder gefährlich?** - In gut belüfteten Räumen und bei sachgemäßer Anwendung kann ein Petroleumofen kurzfristig sinnvoll sein, etwa als Notlösung bei Stromausfall. - Für den dauerhaften Gebrauch in Innenräumen sind sie jedoch wegen der genannten Risiken nicht zu empfehlen. - Moderne Geräte mit CO2-Sensoren und Abschaltautomatik sind sicherer, ersetzen aber keine regelmäßige Belüftung. - In vielen Ländern ist die Nutzung von Petroleumöfen in Innenräumen aus Sicherheitsgründen eingeschränkt oder verboten. **Fazit:** Petroleumöfen sind für Innenräume nur mit größter Vorsicht und unter strikter Einhaltung der Sicherheitsregeln zu verwenden. Für den regelmäßigen Gebrauch gibt es sicherere Alternativen wie elektrische Heizgeräte oder fest installierte Heizsysteme.