In Deutschland gibt es für Kinder und Jugendliche mit Diabetes mellitus Typ 2 derzeit **kein eigenes Disease-Management-Programm (DMP)**, wie es für Erwachsene mit Typ-2-Diabetes existiert....
Das verstärkte Auftreten von Störungen der Okulomotorik bei Kindern in den letzten Jahren kann auf mehrere Faktoren zurückgeführt werden: 1. **Zunahme der Bildschirmnutzung**: Kinder verbringen zunehmend Zeit vor Bildschirmen, sei es durch Smartphones, Tablets oder Computer. Diese erhöhte Bildschirmzeit kann zu einer Überanstrengung der Augen führen und die Entwicklung der okulomotorischen Fähigkeiten beeinträchtigen. 2. **Veränderte Lebensgewohnheiten**: Weniger Zeit im Freien und eine geringere körperliche Aktivität können ebenfalls die visuelle Entwicklung beeinflussen. Natürliche Umgebungen fördern die Augenmuskulatur und die Fähigkeit, Entfernungen richtig einzuschätzen. 3. **Frühe Diagnosen**: Es gibt eine zunehmende Sensibilisierung für visuelle Störungen, was zu häufigeren Diagnosen führt. Eltern und Lehrer sind sich mehr über die Anzeichen von okulomotorischen Störungen bewusst und suchen eher nach professioneller Hilfe. 4. **Genetische Faktoren**: Es gibt Hinweise darauf, dass genetische Prädispositionen eine Rolle spielen können. Wenn in der Familie bereits Augenprobleme bekannt sind, könnte dies das Risiko für okulomotorische Störungen erhöhen. 5. **Umweltfaktoren**: Veränderungen in der Umwelt, wie z.B. schlechtere Lichtverhältnisse oder erhöhte Belastungen durch Allergene, können ebenfalls die Augenbelastung erhöhen und zu Störungen führen. Diese Faktoren zusammen können dazu beitragen, dass okulomotorische Störungen bei Kindern vermehrt auftreten.
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